Computertechnik und Endzeitvision

Tierbesitzer kennen die Möglichkeit, Haustiere mit Tätowierungen zu markieren, um sie später bei Verlust wiederzufinden. Die sich seit einigen Jahren rasant entwickelnde Computertechnik eröffnet jedoch schon neue, bequemere Möglichkeiten. Für ca. 50 Euro kann jeder seinem Liebling vom Tierarzt einen reiskorngroßen Chip implantieren lassen, der, obwohl ohne eigene Batterie, mit entsprechenden Lesegeräten einen Zahlencode freigibt, mit welchem der Besitzer bei Entlaufen oder Diebstahl des Tieres schnell ermittelt werden kann. Auf diese Weise sind bereits hunderttausende Hunde und Katzen in Deutschland markiert; möglich ist eine solche Kennzeichnung auch bei anderen Tieren.

Was bei Tieren funktioniert, ist auch bei Menschen kein großes Problem. In den USA wurde bereits ein Identifikationschip für menschliche Körper als Patent angemeldet; eine schweizer Firma bietet die notwendigen technischen Systeme an. Da die Chips für 34 Milliarden verschiedene Nummern ausgelegt sind, wäre es möglich, jeden Menschen mit einem eigenen Code zu kennzeichnen.
Einsatzgebiete dafür gäbe es reichlich. Bereits 1995 wurde von der Deutschen Lufthansa gemeinsam mit dem Bundesgrenzschutz auf dem Flughafen Frankfurt mit einem Testlauf „Automatisierte Grenzkontrolle" begonnen. Die Hautstrukturen der Hand bzw. die Fingerabdrücke von Testpersonen wurden dazu elektronisch erfaßt und gespeichert. Da die Strukturen der Haut als sicherste Personenmarkierung gelten, ist auf diese Weise eine 100prozentige Erkennung möglich. Unsichtbar und unmerklich unter der Haut angebrachte Marken wären aber nicht nur bei Polizei- oder Grenzkontrollen vorteilhaft. Auch in Krankenhäusern, Behörden, Personalbüros u.ä. sind Anwendungsmöglichkeiten denkbar. Der Personalausweis im Bindegewebe könnte in naher Zukunft die heute üblichen Scheck- und Kreditkarten ersetzen und - weil fälschungssicher und nicht zu verlieren - ein absolut sicherer und bequemer Zahlungsweg werden. Durch die Vernetzung von weltweit installierten Computern (Internet) könnten Daten und Informationen über Personen in Sekundenscnelle weltumspannend übermittelt werden.

In amerikanischen Arbeitsstudien wurde festgestellt, daß der beste Platz für einen Chip unter der Haut die rechte Hand oder die Stirn wäre. Spätestens hier dürften Bibelkenner aufhorchen. In der Offenbarung des Johannes wurde uns vom Heiligen Geist schon vor fast 2000 Jahren offenbart, daß eine Zeit kommen wird, in der man ohne ein bestimmtes Zeichen an Hand oder Stirn weder kaufen noch verkaufen kann: „Und es bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Sklaven, daß man ihnen ein Malzeichen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn gibt; und das niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat, ..." (Offb.13,16). „Und ein anderer, dritter Engel folgte ihnen und sprach mit lauter Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und ein Malzeichen annimmt an seine Stirn oder an seine Hand, so wird auch er trinken vom Wein des Grimmes Gottes, ..." (Offb.14,9.10). Die technischen Möglichkeiten, diese Vision zu erfüllen, sind also bereits vorhanden und werden in den nächsten Jahren weiter entwickelt und ausgebaut werden. Enorm steigende Kriminalität und weltweiter Terrorismus lassen im Bewußtsein breiter Bevölkerungsschichten eine strenge Personenkontrolle immer notwendiger erscheinen und eröffnen so auch langsam die politischen Voraussetzungen für derartige Maßnahmen. Selten wird die Frage gestellt, ob die scheinbare Hilflosigkeit des Staates gegenüber Chaos und Anarchie nicht in Wirklichkeit eine indirekte aber bewußte Förderung der Gesetzlosigkeit ist, um auf diesem Weg bestimmte Interessen zu verfolgen und Ziele zu erreichen.
Dem bibellesenden Gläubigen zeigt sich an diesen Dingen die wunderbare Wahrheit und Genauigkeit der Bibel ebenso, wie die Tatsache, daß unsere Zeit ganz offenbar die ist, welche die Heilige Schrift als die letzte bezeichnet und die Wiederkunft Jesu unmittelbar bevorstehen könnte.