Persönlicher Dank an Gott

Wenn die Bibel als Gottes Wort und das Erlösungswerk Jesu Christi am Kreuz von Golgatha die zentrale Botschaft unserer Verkündigung ist, dann deshalb, weil wir erfahren haben, daß im Evangelium eine Kraft liegt, die von Gott kommt und uns zu retten vermag für Zeit und Ewigkeit. „Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, ist es doch Kraft Gottes zum Heil jedem Glaubenden,..." (Röm. 1,16).

Diese Kraft Gottes durften wir im wahrsten Sinn des Wortes am eigenen Leib erfahren. Durch eine Salmonellenvergiftung erkrankte meine Ehefrau über Nacht so schwer, daß es ihr morgens unmöglich war, dem gewohnten Tagesablauf nachzugehen. Trotz ärztlicher Hilfe und starken Medikamenten verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand in den nächsten Tagen zusehends, so daß wir uns ernsthafte Sorgen machten. In dieser persönlichen Not erinnerten wir uns an ein Wort der Heiligen Schrift, wo es heißt: „Ist jemand krank unter euch? Er rufe die Ältesten der Gemeinde zu sich, und sie mögen über ihm beten und ihn mit Öl salben im Namen des Herrn. Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten, und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben werden." (Jakobus 5,14.15).
Entsprechend dieses Versprechen Gottes haben wir verfahren. Die Leiter unserer Gemeinde sind gemeinsam mit uns im Gebet zu Gott gegangen und wir haben ihn um seine Hilfe und die Erfüllung seines Wortes gebeten. Freudig konnten wir Gott danken: Bereits am nächsten Tag war der Zustand meiner Frau so gut, daß sie sich selbst versorgen und sogar schon kleine Arbeiten im Haushalt verrichten konnte. Nach nur einer Woche war sie wieder völlig zu Kräften gekommen und konnte ihre Arbeit im Geschäft wieder aufnehmen. Wir danken dem Herrn für sein großes Erbarmen. Möge dieser kurze Bericht zur Ehre Gottes in unserer Welt beitragen und manchem wieder neuen Mut zum Glauben machen.

(R.Tappert)