Das Europa-Symbol

Der Name Europa hat seinen Ursprung im griechisch-phönizischen Götterkult. Europa, welche nach der Sage vom griechischen Gott Zeus in Gestalt eines Stiers auf die Insel Kreta entführt und dort vergewaltigt worden sein soll, war in Wirklichkeit die Tochter eines phönizischen Königs und wurde erst nach ihrem Tod zur Herodia (Halbgöttin) erhoben. Später wurde sie auch in den umliegenden Ländern als Göttin verehrt. Vielleicht waren ihre besondere Schönheit und Adelsherkunft der Grund für die Entstehung dieser Mythologie.

In einem Flaggenbuch wird zum Entstehen der Europaflagge erklärt, daß ursprünglich das Kreuz Christi das Symbol der europäischen Einheit war und der Begründer der ersten europäischen Bewegung, Graf Coudenhove-Kalergi, 1923 ein rotes Kreuz in einem gelben Kreis in der Mitte einer blauen Fahne gewählt hatte. Doch schon bald wurde das Kreuz durch ein grünes „E" ersetzt. Am 5. Mai 1949 wurde in London der Europarat gegründet und man war erneut bereit, das christliche Kreuz für die Europaflagge zu wählen, doch kam diesmal etwas dazwischen. Zitat Flaggenbuch: „Als Flagge faßte man das Symbol der Paneuropäischen Bewegung ins Auge, doch sah sich die Türkei außerstande, das christliche Zeichen des Kreuzes zu akzeptieren." Später sollten es zwölf gelbe Sterne auf blauem Hintergrund werden.
In der von der Landeszentrale für politische Bildung in Mainz herausgegebenen Ausgabe „Grundgesetz und Landesverfassung, Europäische Menschenrechtskonvention" findet sich folgende offizielle und ohne Verschleierung dargestellte Erklärung des Europasymbols: „Als Symbol des Europarates gilt seit dem Jahr 1955 die Europafahne mit einem Kranz von zwölf goldenen Sternen auf blauem Grund. Die Sterne sollen an die zwölf Sternzeichen und an einen Ring ohne Anfang und Ende erinnern (nicht jedoch an eine bestimmte Zahl von Mitgliedstaaten); sie haben symbolischen Charakter."
Von Babylon ausgehend werden die zwölf Sternzeichen schon seit Urzeiten zur Zukunftsdeutung gebraucht, womit eine okkulte, dem wahren Gott widerstehende Praktik angewandt wird. So ist es kein Zufall, daß die Neuentdeckung von Okkultismus und Mystizismus eng mit dem Entstehen Europas in Verbindung steht. Entspringt doch auch der europäische Gedanke dem Wunsch nach friedlicher Einheit in einer multikulturellen Gesellschaft. Dazu gehört auch die Einheit der verschiedenen Religionsgemeinschaften, welche sich untereinander tolerieren und vermischen müssen. In einer solchen Gesellschaft ist kein Platz mehr für den Absolutheitsanspruch Jesu: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich" (Evangelium nach Johannes, Kapitel 14, Vers 6). Die größte okkulte Welle, die die Menschheit je sehen wird, ist im Kommen. Sie durchdringt alle Bereiche des menschlichen Lebens vom Kindergarten bis in Regierungskreise. Offen oder versteckt wird scheinbar völlig harmlos die faszinierende Wirkung des geheimnisvoll Übernatürlichen ausgenutzt, um die Sehnsucht des Betrachters in eine ganz bestimmte Richtung zu lenken. Diese ganze Entwicklung hat offenbar ein großes Ziel: Die Menschheit auf die satanische Anbetung des kommenden Antichristen vorzubereiten! (Wem das zu dick aufgetragen scheint, der sei an die fast magische Verbindung Hakenkreuz-Hitler-Massenverführung vor wenigen Jahrzehnten erinnert.)

Symbole haben, wenn man ihre Identität annimmt, einen bindenden Charakter. Sie sind die optische Darstellung eines Gedankens. In die kleinstmögliche zeichnerische Darstellung wird die größtmögliche Aussagekraft hineingelegt. In Zeiten großer Not suchen die Menschen nach einfachen Lösungen und sind deshalb für Symbole offen. Sie nehmen sie an, ohne ihren wahren Ursprung oder ihren geistigen Inhalt zu kennen. Sieht man ein Symbol und kennt seine Bedeutung, kommt augenblicklich eine Gedankenverbindung zu dessen Aussage zustande (Beispiel: Wer einen Mercedesstern sieht, weiß sofort, worum es geht). Es ist dann schwer, sich dem (meist unbewußten) Einfluß des Zeichens zu entziehen. Je mehr wir in unserer Gesellschaft durch Symbole geprägt werden, desto größer ist die Gefahr eines Mißbrauchs durch korrupte, gewissenlose und machtgierige Menschen.