Das Wichtigste ist leicht verspielt
Matthäus 16,26

"Was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber sein Leben verliert? Oder was kann der Mensch als Lösegeld für sein Leben geben?"

Schauen wir uns einen kleinen i-Punkt auf dieser Seite an. Und nehmen wir an, er würde unsere Zeit auf der Erde darstellen. Wenn wir uns nach diesem Maßstab die Ewigkeit vorstellen, wie müssten wir diese dann abbilden? Zugegeben, das ist ein schwaches Bild. Die Ewigkeit ist grenzenlos. Wir haben sie tief in unserem Herzen, erahnen sie und können sie physikalisch sogar berechnen. Nur verstehen können wir sie nicht. "Auch die Ewigkeit hat er den Menschen ins Herz gelegt. Aber das Werk Gottes vom Anfang bis zum Ende kann kein Mensch begreifen" (Prediger 3,11). .
Die Bibel sagt immer wieder, dass von unserem Leben auf der Erde die Ewigkeit abhängt. An diesem i-Pünktchen entscheidet sich, durch welche Tür wir die Ewigkeit betreten. Ist es der Eingang zum Himmel oder die Tür zu ewiger Finsternis ohne Gott?

Alles in unserer Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, diesen Gedanken zu verdrängen. Selbst die moderne Theologie beschäftigt sich oft nicht mehr mit dieser Frage. Aber ist sie deshalb weniger wichtig?
Manchmal müssen wir erst wachgerüttelt werden und in Lebenssituationen kommen, die uns den Ernst der Lage deutlich machen. Oder uns erkennen lassen, wozu auch wir fähig sind. Dass wir gar nicht so gut sind, wie wir oft denken. Dann merken wir, wie wahr Jesu Worte sind: "Niemand ist gut, als nur Gott allein" (Lukas 18,19). .

Ich bin froh, dass Gott mir schon manchmal die Augen über mich geöffnet hat. Aber auch, dass er mich mit offenen Armen immer wieder annimmt. Denn auch mein kurzes Erdenleben ist von größter Wichtigkeit - für alle Ewigkeit.